Geschichte / Historie

Entwicklung und Intention vor 42 Jahren

Der Arbeitskreis Krefelder Frauenverbände (AKF) organisiert seit vielen Jahren im Stadtwald „Spiel ohne Ranzen“, eine Spielwoche für Kinder. Grundsätzliche Motivation ist es, daheimgebliebenen Kindern und Jugendlichen in den ersten 9 Tagen der Sommerferien Spaß und Abwechslung zu bieten.

Anfänglich waren vor allem Grundschulkinder zu der seit 1975 jährlich stattfindenden Ferienaktion eingeladen. Es war ein Angebot für Familien, die nicht in Urlaub fahren konnten. Von Anfang an fand das Ferienprogramm große Unterstützung bei den Krefelder Bürgern und der Krefelder Stadtverwaltung. Viele freiwillige Helfer, Verbände, Vereine und Parteien brachten immer mehr Ideen ein. Zahlreiche Firmen und Organisationen sowie Privat- und Geschäftsleute spendeten Geld und Material.

Unter Federführung des Vorstandes um Frau Dr. Annemarie Schraps, der langjährigen Vorsitzenden des AKF, wurde "Spiel ohne Ranzen" größer und größer. Mit viel Leidenschaft und Enthusiasmus hat sie die Spielwoche bis zu ihrem Tod im Oktober 2009 geprägt. Heute kommen in der ersten Sommerferienwoche täglich bis zu 500 Kinder aus Krefeld und Umgebung auf die Stadtwaldwiese.

Der AKF ist aus einer in 1955 gegründeten Gemeinschaft christlicher Frauenverbände hervorgegangen. Man wollte seinerzeit einen gemeinsamen Ansprechpartner für Politik und Verwaltung haben. Inzwischen konzentriert sich die Arbeit des AKF hauptsächlich auf „Spiel ohne Ranzen“.